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Glühwein nicht zu stark erhitzen: Alkohol verdampft ab 78 Grad

Glühwein zieht am besten über Nacht

Wer Glühwein selbst zubereitet, darf ihn nicht zum Kochen bringen. Er wird nur bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzt. Denn bei zu hoher Temperatur geht das empfindliche Fruchtaroma verloren. Ab einer Temperatur von 78 Grad entweicht außerdem der Alkohol.

Auf einigen Produkten steht der Begriff „Winzer-Glühwein“: So dürfen sie nur heißen, wenn ein Erzeuger seinen Glühwein aus eigenen Weinen zubereitet hat. Auf dem Etikett kann alternativ auch der Begriff „Weingut“ oder „Winzergenossenschaft“ stehen. „Deutscher Glühwein“ stammt immer zu hundert Prozent aus heimischen Grundweinen.

Rechtlich gesehen darf Glühwein nur aus Rot- oder Weißwein bestehen, der gesüßt sowie gewürzt wurde. Der Zusatz von Alkohol ist ebenso verboten wie der von Wasser oder Farbstoffen. Der Glühwein muss mindestens 7 Prozent und weniger als 14,5 Prozent Volumenalkohol aufweisen. (dpa/Foto: Kai Remmers)

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