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Von Tay bis Boysen: Kreuzungen als Alternative zu Brom- und Himbeere

Regen im Rheinland

Brom- und Himbeere hat jeder schon einmal gegessen. Weit unbekannter sind dagegen Tay-, Logan- und Boysenbeere, drei Kreuzungen aus den beiden populären Sorten. Mit ihrem leicht säuerlichen, erfrischenden Aroma schmecken sie frisch einfach so oder in einem Dessert, lassen sich aber auch gut zu Saft oder Konfitüre verarbeiten.

Es gibt allerdings einen Haken: Weil die Früchte nur wenige Tage haltbar und im vollreifen Zustand sehr weich sind, gibt es sie nicht im Handel. Wer die Kreuzungen probieren will, muss sie deshalb selbst anbauen.

Die Taybeere stammt den Angaben nach aus Schottland und ähnelt optisch eher der Him- als der Brombeere. Gleiches gilt für die Loganbeere, die Ende des 19. Jahrhunderts in Kalifornien entstand. Im Vergleich zur Taybeere sind ihre Früchte etwas fester und säuerlicher.

Die aus der Loganbeere entstandene Boysenbeere ist dagegen wieder sehr weich, tiefrot und hat einen sehr aromatischen Geschmack. Alle drei Beeren-Kreuzungen sind an ihrer eher länglichen Form zu erkennen. (dpa/Foto: Henning Kaiser/dpa)

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